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alphabetisches Register

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Die Homepage des Projekts ist allmählich etwas unübersichtlich geworden. Die Enzyklopädien schlagen zurück! Auch die allergrößten Systematiker (Theodor Zwinger, Francesco Alunno) mussten ihre Werke mit alphabetischen Registern erschließen...
Mit einem sind die noch unerforschten Gebiete gekennzeichnet.

 
           
    alphabetisches Ordungsprinzip   ... im Vergleich mit sach-systematischen Dispositionen. Wie läuft die Umarbeitung der ursprünglich alphabetisch geordneten »Enyclopédie« in eine nach Sachgebieten geordnete Ausgabe durch Ch. Panckoucke 1787ff.  
           
    Arbeitstechnik der Kompilatoren   Zuträger (z.B. Matthias Flacius Illyricus hatte ein ganzes Büro von Amanuenses); Exzerptions-Techniken (vgl. Morhof u.a.)  
           
    Australian Encyclopedia   ... als Beispiel für Nation Building durch Enzyklopädien sieh den Aufsatz von Nadine Hagen [pdf] und das Buch von Nadine Kavanagh  
           
    Bibliographie   Forschungsliteratur zur Enzyklopädistik  
           
    Bilder in Enzyklopädien   spezielle Rubrik in der Liste: Zürcher Liste öffnen [in neuem Fenster] und bei »hier eine Liste wählen« das Pulldown-Menu »bebilderte Enzyklopädien« wählen
Sieh ferner das Projekt zur Visualisierung
 
           
    blinde Flecke   Welche (uns aus dem Alltag oder aus anderen Texten bekannte) Objekte erscheinen nicht in (gewissen) Enzyklopädien? Bsp: Schmutz.  
           
    chinesische Enzyklopädien   sieh den Aufsatz von Marc Winter [pdf]  
           
    Definition des Enzyklopädischen   Eine randscharfe Definition kann nicht gegeben, aber das enzyklopädische Prinzip kann erörtert werden.  
           
    diachroner Vergleich   Hübners »Reales Staats-, Zeitungs- & Conversationslexicon« erlebt zwischen 1704 und 1824/1828 31 Auflagen. Was kommt neu dazu, was verschwindet? Stoffzuwachs von Auflage zu Auflage (z.B. bei Josephus Lange, »Polyanthea« 1618: 616 Oktav-Seiten –> 1645: 3206 Folio-Spalten)  
           
    Exporte   aus Enzyklopädien in die Belletristik. Typische Fälle: der Simplicissimus-Roman von Grimmelshausen (vgl. die Studie von T.Rüegger [PDF]); G. Flaubert, »Bouvard et Pécuchet« (1861)  
           
    Findehilfen   Alphabet, Register, Mnemotechnik, Verteil-Atikel, Querverweise  
           
    Flecks Modell   Wo in Ludwik Flecks Modell des Transfers von »Zeitschriftenwissenschaft« (primäre Wissensproduktion mit Zweifeln und Einschränkungen) –> »Handbuchwissenschaft« (Zusammenfassung und Aufbereitung) –> »populärer Wissenschaft« (Vereinfachung, Anschaulichkeit und Apodiktizität) sind welche Enzyklopädien wann anzusiedeln? Wie beeinflussen die in Enzyklopädien kolportierten Vorstellungen die Generierung neuen (auch falschen) Wissens? (Beispiel: Elektrizitätslehre, Infektionskrankheiten).  
           
    Frauen als Zielpublikum   spezielle Rubrik in der Liste: Zürcher Liste öffnen [in neuem Fenster] und bei »hier eine Liste wählen« das Pulldown-Menu »Enzyklopädien für Frauen« wählen  
           
    Frontispizien   Viele Enzyklopädien enthaltenTitelbilder, in denen Aussagen über das Werk gemacht werden.  
           
    Funktionen von Enyzklopädien   ›Informationsvermittlung‹ ist nur éine der möglichen Funktionen, oft nicht die wichtigste.  
           
    Hausväterliteratur   spezielle Rubrik in der Liste: Zürcher Liste öffnen [in neuem Fenster] und bei »hier eine Liste wählen« das Pulldown-Menu »Hausväterliteratur« wählen  
           
    historischer Hintergrund   Das geistige Klima, in dem Enzyklopädien gedeihen: Enzyklopädie im Kontext des zeitgenössischen Bildungssystems (septem artes usw.), darüberhinaus im Zusammenhang zeitgenössischer sozialer Strömungen (Sophisten im Altertum; Wissensexplosion im 16. Jh.; Kritische Sichtung und demokratischer Impuls in der Aufklärung; Bürgertum im 19. Jh.)  
           
    Ideologie von Enzyklopädisten   erkundbar anhand der Paratexte  
           
    jüdische Enzyklopädistik   sieh den Aufsatz von Arndt Engelhardt [pdf]  
           
    Kinder und Jugendliche als Zielpublikum   Virtuelle Ausstellung von Edutainment-Büchern, -Spielen, -Experimentirkästen  
           
    Kognitionspsychologie   ihr Beitrag zur Erforschung der Wissensorganisation?  
           
    Kompilationstechnik   Enzyklopädien tradieren gerne Wissensbrocken, die sie bereits gestückelt vorfinden; sie lassen schwieriger zu Exzerpeirendes eher liegen. (Bsp: Rousseaus neue Pädagogik, die er in »Émile« in Romanform entwickelt hat, lässt sich nicht so leicht in Artikelform bringen; sieh den Artikel von Lucia Amberg [pdf]). Wäre zu erweitern.  
           
   

Konkurrierende verlegerische Unternehmen

  Im 19. Jh. werden vier deutschsprachige Enzyklopädien nebeneinander immer wieder aufgelegt: Brockhaus – Meyer – Pierer – Herder. Wie positionieren sie sich im Markt?  
           
    konsultieren   Wie funktioniert ein Konsultier-Vorgang, der Zugriff auf gesuchtes Wissen?  
           
    Kritik an der Enzyklopädistik   sieh den Aufsatz Nihil scire optima vita [pdf]; in der Zürcher Liste das Pulldown-Menu »Anti-Enzyklopädien« wählen  
           
    Kunstkammer des Joh. Jac. Scheuchzer   sieh den Aufsatz von Claudia Rütsche [pdf]  
           
    Lemma-Fähigkeit vgl. auch blinde Flecke   Sog. ›Fakten‹ werden (nach konstruktivistischer Vorstellung) sozial hergestellt. Enzyklopädien sind gleichsam die Aushandlungsorte dessen, was als Fakt gilt. Was gelangt überhaupt zur Ehre der Lemmatibilität? (Das was nicht naheliegend, sondern explikations-bedürftig ist – oder gerade die Gemeinplätze? Das Brandneue oder das längst Sedimentierte?)  
           
    Liste von Enzyklopädien   Von den sumerischen Keilschrift-Listen bis zum Allbuch des Fähnchens Fieselschweif, teils mit Inhalts-Übersichten und mit weiteren Informationen hier [in neuem Fenster]  
           
    Loci-Methode als enzyklopädisches Ordnungssystem   sieh den Aufsatz von Urs Leu [pdf]  
           
    Makrostruktur von Enzyklopädien   sieh den Aufsatz zu Darbietungsweisen [pdf]  
           
    metaphorische Titel von E.   Kleine Liste von Enzyklopädien mit metaphorischem Titel  
           
    Mikrostruktur der Artikel in Enzyklopädien   Wie sind die Artikel aufgebaut? Welche sprachlichen Operationen kommen vor?  
           
    Nationen-Stereotypen in Enyklopädien   sieh den Aufsatz von Ina U. Paul [pdf]  
           
    Naturalienkabinette   Kunst- und Wunderkammern als Vorläufer von Enzyklopädien  
           
    onomasiologische Wörterbücher   sind für die Enzyklopädie-Forschung nicht nur interessant wegen der Systematiken. Eine Übersicht.  
           
    Ordnungssysteme   sieh hier unter Makrostruktur  
           
    Oriya Encyclopedia   sieh den Aufsatz von Jatindra Kumar Nayak [pdf]  
           
    Paratexte von Enzyklopädien   Texte, die nicht den Kern einer Enzyklopädie ausmachen, sondern in deren Umfeld vorkommen (Frontispizien, Vorreden, Inhaltsangaben, Register, Reklame)  
           
    Quaestionenliteratur und Enzyklopädistik   sieh den Aufatz von Iolanda Ventura [pdf]  
           
    Schulen und WWW   Wie gehen Schüler mit dem im Internet angebotenen Wissen um? Welche Suchstrategien kennen sie und welche Informationsbeurteilungskompetenz haben sie? Dazu ein Aufsatz [pdf] und eine eigene Website [Link auf externe Website in neuem Fenster].  
           
    semantische Wörterbücher vs. Real-Lexika   Worin unterscheidet sich der Eintrag über ein Wort vom Eintrag über eine Sache?  
           
    Sowietische Enzyklopädie (1926ff.)   Vorwörter zu den drei Ausgaben in deutscher Übersetzung [PDF_File in neuem Fenster]  
           
    Steckbrief für eine Enzyklopädie erstellen   sieh das als Forschungsinstrument gedachte Frageraster  
           
    synchroner Vergleich   Brockhaus – Meyer – Pierer – Herder – Ersch/Gruber erscheinen während über hundert Jahren parallel. Lassen sich anhand einer vergleichenden Stilanalyse einschlägiger Artikel die Ideologien und intendierten Verwendungszwecke genauer bestimmen?  
           
    taxonomische Ordnungsmodelle   sieh hier unter Makrostruktur sowie speziell den Aufsatz von Paul Michel [pdf]  
           
    Titelbilder   Frontispizien  
           
    Traditionsbahnen des Wissens   Beispiel: Lycosthenes –> Zwinger –> Beyerlinck  
           
    Typen von Wissen   sieh im Aufsatz »Unvorgreifliche Gedanken« Kapitel 2.2. [pdf]  
           
    Visualisierung von Wissen   Visualisierung  
           
    weg-ordnen von Wissen   Wie gehen Enzyklopädien mit der Irritation des Wissens um? (Das ›Schnabeltierproblem‹: Was nicht entweder pelzig und säugend oder gefiedert und eierlegend ist, gibt es nicht. Tatsächlich dauerte es ja lange, bis Ornithorhynchus anatinus von der offiziellen Zoologie anerkannt wurde.)  
           
    Zensur   sieh den Aufsatz von Martin Rüesch [pdf] über Pierre Bayle.
Heute in nicht-demokratischen Ländern immer noch ein Problem. Aber schwieriger, insofern es keine Personen aus Fleisch und Blut mehr sind, die den Zugang und die Absperrung von Wissen steuern, keine kommerziellen Unternehmen, die ihre Lexika mittels Vertreternetz verkaufen.
 
           
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